Archiv 2019

4. September 2019

Bundesregierung gibt Auskünfte über Vorgehen zum Deutschlandtakt

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage hat die Bundesregierung Auskunft über das aktuelle Vorgehen hinsichtlich des Deutschlandtaktes gegeben. Gegenwärtig werden die Bauprojekte, die der zweite Entwurf des Zielfahrplans 2030+ enthält und die nicht nur den Regionalverkehr auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht. Das Ergebnis kann noch Änderungen des Zielfahrplans zur Folge haben.
So ist aus anderer Quelle bekannt, dass zum Fernbahntunnel Frankfurt am Main eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde und dass eine Vorplanung für die Neubaustrecke Bielefeld – Hannover in Auftrag gegeben wurde. Ohne solche Studien wird sich die Wirtschaftlichkeit der Großprojekte nicht beurteilen lassen.

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24. August 2019

“Der Deutschlandtakt ist eine große Chance”,

sagt Mathematiker und Bahnoptimierer Christian Liebchen.

Hier nachzulesen: Zeit-online

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28. Juni 2919

Bundesregierung beantwortet grundsätzliche Fragen zum Deutschlandtakt

Auf eine Kleine Anfrage hat die Bundesregierung grundsätzliche Antworten zum Deutschlandtakt und zur Wettbewerbsneutralität des Deutschlandtaktes beantwortet. Diese Antworten finden Sie hier. Unter anderem wird auch darauf hingewiesen, dass bereits ein Stufenkonzept zur Verwirklichung des Zielfahrplans 2030+ in Arbeit ist.

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7. Mai 2019

Neue Entwürfe des Zielfahrplans 2030+

Schienengipfel am 7. Mai

Am 7. Mai 2019 hat ein Bahngipfel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur stattgefunden, in dem der Zwischenbericht des Zukunftsbündnisses Schiene vorgestellt wurden.
Hier sind die Unterlagen und Fahrplangrafiken veröffentlicht.
Zur Netzgrafik Fernverkehr Stand 7.5.2019
Zur Liste der Baumaßnahmen: Seite 17 des Berichts

Die Allianz pro Schiene hat das erneute Bekenntnis der Bundesregierung auf dem Schienengipfel begrüßt und fordert die rasche Umsetzung des Deutschlandtaktes.

Aus privater Quelle liegt nunmehr eine Auswertung des Zielfahrplans mit Liniennummern, Umläufen und anderen erläuternden Daten vor, die bei der Aufwertung des nur als Fahrplangrafiken vorliegenden Gutachtensentwurfs hilfreich sein kann. Diese Erläuterungen finden Sie hier.

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25. April 2019

Interessengerechtes Trassen-Management auf überlasteten Strecken

Zum Problem des interessengerechten Trassenmanagements auf überlasteten Schienenstrecken steht jetzt ein aktueller Fachartikel von Karl-heinz Rochlitz zur Verfügung

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18. März 2019

Ferlemann bestätigt Trassenplanung Bielefeld – Hannover

Der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU), hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt, dass die Bundesregierung die Planung einer Neubautrasse zwischen Hannover und Bielefeld für 300 km/h vorantreibt. Die Bundesregierung bevorzuge eine Trasse entlang der Autobahn A 2,

Erstmals kommt damit ein Signal der Bundesregierung über den Verlauf der Trasse. Bisher gab es keine Hinweise aus der Bundesregierung auf den möglichen Trassenverlauf. Lediglich aus einer Zeichnung zum Zielfahrplan 2030+ war zu entnehmen, dass die Neubaustrecke durch Stadthagen verlaufen solle. Der sich daraus ergebende Trassenverlauf war im Raum Bückeburg massiv kritisiert worden.

Weiter wies Ferlemann auf den Planungshorizont hin: Die Planung solle in diesem Jahr so weit vorangetrieben werden, dass im kommenden Jahr bei einem Dialogforum mit Bürgern und Kommunen über eine Vorzugsvariante beraten werden könne.

Die Initiative Deutschlandtakt sieht in diesem Engagement eins klare Signal für die Verwirklichung des Deutschlandtaktes. „Hinter der Planung steht nicht nur der Wunsch, so schnell wie möglich von Köln nach Berlin zu fahren, sondern ein durchdachtes Konzept, mit dem auch Fahrgäste aus der Region über schlanke Anschlüsse, insbesondere in Bielefeld, Hamm, Dortmund und Hagen von dem Fahrzeitgewinn genauso profitieren wie die Fahrgäste, die direkt fahren. Die Planung kann daher als Vorbild für ganz Deutschland gelten“, erklärt Rainer Engel, Vertreter der Initiative Deutschlandtakt in NRW.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf dieser Website.

Den Koalitionsvertrag können sie hier herunterladen.