Wahlprüfsteine

Die Initiative Deutschlandtakt hat Wahlprüfsteine erstellt und wird die Parteien fragen, welche Antworten sie geben.

  1. Welche Rolle spielt der Deutschlandtakt aus Ihrer Sicht für die Eisenbahninfrastrukturplanung in Deutschland?
  2. Wie planen Sie die Eisenbahninfrastruktur so zu finanzieren, dass Planung und Bau im notwendigen Volumen für den Deutschlandtakt möglich sind?
  3. Wo sehen Sie konkret Bedarf für die Weiterentwicklung oder Änderung des aktuellen Zielfahrplans des Deutschlandtakts?
  4. Der Deutschlandtakt besteht aus vielen Teilen, die sowohl einzeln als auch gemeinsam wirksam sind. Wie wollen Sie den Weg vom Status Quo zum Zielfahrplan Deutschlandtakt umsetzen?
  5. Halten Sie es für richtig, dass der Deutschlandtakt auch massiv die Kapazitäten für den Schienengüterverkehr vermehrt, was einerseits den Verkehr von der Straße weg, verlagert, aber anderseits vielfach auf Bestandsstrecken deutlich höhere Streckenbelastungen mit sich bringt?
  6. Im Zielfahrplan des Deutschlandtakts stehen zahlreiche neue Fernverkehrslinien. Gleichzeitig droht DB Fernverkehr, sich aus der Fläche zurückzuziehen. Wie stellen Sie sicher, dass den geplanten Fernverkehr, insbesondere außerhalb des Kernnetzes, auch wirklich angeboten werden?
  7. An vielen Stellen im Deutschlandtakt müssen Bundesprojekte, Landesprojekte und kommunale Projekte ineinandergreifen. Mit welchen konkreten Schritten planen Sie die Abstimmung zwischen den Beteiligten nahtlos sicherzustellen?
  8. Sowohl Deutschlandtakt als auch Bundesverkehrswegeplan sind bezüglich internationaler Projekten eher zurückhaltend, vornehmlich zu unseren östlichen Nachbarn Polen und Tschechien. Wie planen Sie, die deutsche Schieneninfrastrukturplanung in den europäischen Kontext zu rücken?
  9. Wer soll der Taktgeber des Deutschlandtaktes sein? Wer plant, wer definiert die Etappen und wer bestellt bzw. definiert die Leistungen?

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